10 Dinge, die in Korea anders sind als in Deutschland

  1. Nach dem Essen im Restaurant, wartet man nicht bis der Kellner die Rechnung an den Tisch bringt, sondern man steht auf und bezahlt vorne an der Kasse.
  2. In Korea bekommt man in Restaurants sein Wasser umsonst, inklusive Nachschlag.
  3. Trinkgeld zu geben ist in Korea nicht üblich. Da Trinkgelder wie Almosen wirken, sollte man dies lieber sein lassen.
  4. Ein Nein direkt ins Gesicht zu sagen, gilt als sehr unhöflich. Man gibt seinem Gegenüber eher durch andere Merkmale zu verstehen, dass man nicht interessiert ist.
  5. In Korea sind die Geschäfte auch sonntags geöffnet. Der Grund dafür ist, dass Korea kein christlich geprägtes Land ist. (Die traditionellen Religionen in Korea sind Schamanismus, Buddhismus und Konfuzianismus. Das Christentum wurde später eingeführt.)
  6. In Korea verbeugt man sich gegenseitig, wenn man sich begrüßt. Es ist aber üblich geworden, dass sich Geschäftsleute zur Begrüßung auch die Hand geben.
  7. Wenn man eine Nudelsuppe (z.B. Ramyun) isst, ist lautes Schlürfen erlaubt! Dieses geräuschvolle Essen ist wiederum für Deutsche sehr gewöhnungsbedürftig.
  8. Das laute Naseputzen während des Essens ist in Korea nicht gern gesehen! Wenn die Nase läuft, sollte man sich höflich entschuldigen und sich die Nase auf der Toilette putzen. Oder man schnieft dezent und tupft sich die Nase mit einem Taschentuch ab, ohne Geräusche zu machen. (Gerade beim Essen von scharfen Gerichten, kann dies vorkommen!)
  9. Für Koreaner ist es immer noch nicht „normal“, wenn sich Mann und Frau in der Öffentlichkeit küssen. Auch ein Küsschen auf die Wange (wie man sich unter guten Freunden in Deutschland begrüßt) ist für Koreaner irritierend. Vielleicht nicht mehr so sehr bei den jungen Koreanern, aber bei der konservativen älteren Generation schon.
  10. In vielen Restaurants sitzt man auf einem dünnen Kissen auf dem Boden, anstatt auf einem Stuhl. Der Esstisch ist sehr niedrig und man sitzt im Schneidersitz davor. Die Schuhe werden vor dem Betreten dieses Bereiches ausgezogen. Zu beachten ist, dass man nicht seinem Tischnachbarn die Füße unter dem Tisch entgegenstreckt.
Koreanisches Restaurant mit niedrigen Tischen

Koreanisches Restaurant mit niedrigen Tischen

Natürlich gibt es noch viel mehr Dinge, die in Korea anders sind als in Deutschland. Dies sind erst mal ein paar Beispiele, die einen Überblick geben sollen.

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